Heilpflanzen - der Königsweg zur Kern-Gesundheit

erkennen - intuitiv anwenden - lieben lernen

Heilpflanzen - der Königsweg zur Kern-Gesundheit

erkennen - intuitiv anwenden - lieben lernen

Lass Dich inspirieren.

... von Heilpflanzen und einem Tiefenblick auf das Lebendige. Ich informiere Dich gerne, wenn neue Artikel erscheinen.

Falk Fischer

Heilpflanzen sind die (wiederentdeckten)
Top-Heilmittel des 21. Jahrhunderts

Wenn Du Senkfüße hast, schluck Pillen

und Du bist platt. Die helfen gleich!

Auch gegen sonstige Bazillen

benutz' nicht Fenchel und Kamillen.

Vergiss das Zeug um Himmelswillen!

Des Menschen Pille ist sein Himmelreich.

Heinz Erhardt

Pillen vs Kamille

Pillen oder Heilpflanzen? Pillen helfen schneller, wirken zwingender. Kurzfristig!

Langfristig schwächen sie die Gesundheit, ähnlich wie Junk-Food. Typische Folgen sind, dass z.B. Demenzerkrankungen rapide zunehmen, dass Multimorbidität (verharmlosend Wehwehchen oder Zipperlein genannt) bereits ab 50 steil ansteigt. Oder dass viele Menschen mit den Jahren verdumpfen, den Glanz in den Augen und den Glanz der Haut verlieren. Viele sterben bereits mit 40, ... obwohl sie erst mit 80 begraben werden. Was nutzt da die gestiegene Lebenserwartung - Corona & Co mal beiseite gelassen -, wenn's nach hinten raus keinen Spaß mehr macht. Muss ja nicht sein, dass wenn wir in die besten Jahre kommen, die guten plötzlich vorbei sind. Etwa 1/4 oder 1/3 unseres Lebens krank zu sein, ist keine tolle Perspektive. Einer der Hauptgründe für dieses Phänomen dürfte sein, dass wir zu technisch leben, uns zu sehr vom lebendigen Strom des Lebens entkoppelt haben (siehe unten). 

Wir können Krankheiten nicht bekämpfen

Es ist ein Irrglaube zu meinen, wir könnten Krankheiten bekämpfen. Natürlich - Bakterien oder Viren schon, aber gesunden müssen wir selbst. Indem wir Lebendiges (Bakterien z.B.) bekämpfen, bekämpfen oder irritieren auch immer ein Stückweit unsere eigene, ursprüngliche gesunde Selbstorganisation, d.h. unsere Erkrankungsbereitschaft wächst mit der Zeit. Und bei chronischen und nicht-übertragbaren Krankheiten gibt es oft gar nichts, was wir bekämpfen könnten. Da gilt es nur abzumildern und zu hoffen, dass der Körper von selbst wieder irgendwie in die gesunde Spur zurückfindet. 

Diesem Zurückfinden können wir allerdings nachhelfen. Nicht wir, sondern Heilpflanzen. Sie sind wie 'Leitplanken', regen spezifische Lebensprozesse an und geleiten uns in eine bestimmte Spur der Selbstorganisation. Sie stützen Prozesse, die geschwächt sind. Damit sind sie so ziemlich die einzigen Heil-Mittel, die diesen Namen auch verdienen. 

Die vier Hauptunterschiede in der Anwendung von Heilpflanzen im Vergleich zu synthetischen Arzneien 

Nachhaltig wirkend, Gesundheit stärkend

Heilpflanzen wirken, sofern sie entsprechend zubereitet sind, ganzheitlich. Das heißt, sie bekämpfen weniger als dass sie die Organisation der Selbstheilungskräfte und ganz bestimmte krankheits-geschwächte Lebensprozesse fördern. So bereiten sie nachhaltig den Boden für eine bessere Ausgleichsfähigkeit. Die Erkrankungsbereitschaft nimmt langfristig ab.

Ideal bei chronischen und nicht übertrag-baren Krankheiten

Synthetische Arzneien sind darauf ausgelegt, schnell und zwingend zu wirken. Das prädestiniert sie für die Akutmedizin. Heilpflanzen wirken eher ermöglichend. Daher können sie über lange Zeiträume nebenwirkungs-arm oder -frei eingenommen werden und eignen sich so ideal zur Behandlung chronischer und nicht-übertragbarer Krankheiten.

Heilend ... statt reparierend

Lebensfeindliche Prozesse (z.B. Bakterienwachstum) zu blockieren, ist eine Stärke synthetischer Arzneien. Damit wird der Körper aber nur in jenen Zustand zurückversetzt, aus dem heraus er krank geworden ist. Heilpflanzen reparieren nicht, sondern vermitteln Lebensprozesse, auf physischer wie seelischer Ebene. So stoßen sie echte Heilungsprozesse an. 

Heilungsweg zugleich ein Bewusstseinsweg

'Pillen' sollen von sich aus wirken, losgelöst von jeder (inneren) Mit-Wirkung des Patienten. Heilpflanzen als ermöglichende Arzneien wirken um so besser, je kommt aber noch ein Resonanzaspekt hinzu. Sie helfen dann optimal, wenn sich der Mensch innerlich auch für das Wesen der Pflanze öffnet, ihr also auf einfühlend entgegen geht. Er ist also nicht nur armer 'Schlucker', sondern aktiver Gesundheits-Mitgestalter.

Kurzer Blick in die jüngere Heilpflanzen-Geschichte

Heilpflanzen sind die ältesten, bewährtesten und vertrautesten Heilmittel der Menschheit. Gleichwohl wurde Mitte des letzten Jahrhunderts der Jahrtausende alte volksmedizinische Erfahrungsschatz weitgehend über den Haufen geworfen, weil neuartige synthetische Wirkstoffe ungleich besser zu helfen schienen und ein neues Zeitalter der Medizin verhießen. Als dann mit der ersten Mondlandung der Fortschrittsglauben schier durch die Decke ging, schwelte kurze Zeit die Hoffnung, dass wir Menschen nun die Führung in der Evolution übernehmen könnten. Mit Wissenschaft die Welt besser machen und nach und nach alle Krankheiten damit in den Griff bekommen. Heilpflanzen erschienen da nur noch als eine Art Notnagel, solange nichts Besseres gefunden war. 

Was für ein Irrglaube!

Synthetische Wirkstoffentwicklung in der Sackgasse

Den großen Anfangserfolgen der synthetischen Wirkstoffentwicklung folgte später die große Ernüchterung. Denn neue Wirkstoffmoleküle lassen sich nicht einfach drauflos nach Zufall und Irrtum entwickeln. Dafür ist die Biologie viel zu komplex. Es braucht biochemische, von der Natur entwickelte Vorbilder, die dann im Labor analysiert, klassifiziert, variiert und hier und da optimiert werden können. Ohne die geht es nicht. 

1989, als die Mauer fiel, lag für dann plötzlich Goldgräberstimmung in der Luft. Die Pharmakonzerne erhielten vielfachen Zugang zum noch unerschlossenen Heilpflanzenwissen indigener Völker. Ein Eldorado neuer Wirkstoffklassen schien sich dort aufzutun. 

Tat's aber nicht. Letztendlich ist es das Konzept der Mono-Wirkstoffe selbst, das an seine Grenzen stößt. Heutzutage gibt es etwa 3000 zugelassene synthetische Wirkstoffe, und jährlich kommen etwa 30 neue hinzu. Andere dafür werden z.T. wieder vom Markt genommen. Aber! ... die neuen Wirkstoffe erweisen sich häufig als kaum wirksamer, verträglicher oder nachhaltiger als die altbekannten. Oft sind nur ihre Nebenwirkungen oder Angriffspunkte etwas andere. 

Umgekehrt zeigt sich gleichzeitig sich die Kehrseite des häufigen Einsatzes synthetischer Wirkstoffe: dass Antibiotika-Resistenzen zunehmen, dass unser primäres Immunsystem tendenziell geschwächt wird, dass sich chronische Erkrankungen und Allergien häufen, die erwähnte Multimorbidität im Alter steigt usw. Für den Akutfall sind synthetische Arzneimittel oft super. Auf der langen Zeitskala aber führen sie zu einer kollektiven Gesundheitsschwächung. Es ist schlichtweg nicht möglich, langfristig gegen die natürlichen Prozesse anzuarbeiten. Man kann nur mit ihnen arbeiten.

Und so haben Naturheilmittel inzwischen wieder an Ansehen zurückgewonnen. 2/3 der Deutschen vertrauen laut statistischer Erhebung schon mehr auf Naturheilmittel als auf synthetische Arzneien, auch wenn aktuell der Trend wieder leicht rückläufig ist (wir werden ja laufend in einem sehr funktionalen Machbarkeits-Verhältnis zur Welt geschult). Nebenwirkungen, sofern überhaupt welche auftreten, gibt's ungleich seltener und meist sind sie auch schwächer. Als Schwächer wird aber auch von vielen ihre Wirksamkeit eingestuft. Das stimmt jedoch so nicht.  

Heilpflanzen wirken nicht schwächer als synthetische Arzneien, sie wirken anders.

Lebendiges mit Lebendigem heilen 

Glas mit Heilpflanzen

Heilpflanzen sind Lebewesen - sicher keine brandneue Erkenntnis, aber die Bedeutung ist kaum jemanden wirklich klar. Denn Leben ist nicht die Summe von Lebenseigenschaften (wie Stoffwechsel, Vermehrung etc.), sondern etwas geheimnisvoll Verbundenes. Genauer gesagt: Leben ist ein Eines, ein vollständig Zusammenhängendes. Es gibt kein Lebewesen, das außerhalb des Gesamt-Lebenszusammenhanges existieren oder entstehen würde. Leben geht immer nur aus Lebendem hervor. Das heißt, wir wachen mit unserer Geburt nur auf inmitten des Lebens ... und nabeln uns dann zu einer (weitgehend) autonomen Einheit ab. 

Mit dieser Abnabelung bleiben wir trotzdem vollständig in jenen Lebensstrom eingebunden, am augenfälligsten durch Sexualität und durch Essen. Wenn wir essen, lassen wir Lebens-Mittler (also Lebensmittel) durch uns hindurchfließen. Rein theoretisch könnten wir auch synthetische Stoffe schlucken, einen Mix aus synthetisierten Vitaminen, Stärke- und Zuckermolekülen, künstlichen Proteinen, Mineralen etc. Das wäre auch verdaulich und hätte einen Nährwert (besser: Kalorienzufuhr-Wert); auf längere Sicht aber würden wir daran sicher zugrunde gehen. Denn die Einzelstoffe haben nichts Leben-Vermittelndes in sich. Sie erneuern und erfrischen nicht die Einbindung in den Gesamtlebensstrom. Dazu zwei ...

Beispiele:

Das erste betrifft Multivitaminsäfte. Diese waren mal eine Zeitlang der Renner, weil Vitamine rundweg als Gesundheitsgaranten galten. Stimmt aber nicht in dieser Allgemeinheit. Inzwischen weiß man, dass künstliche (naturidentische) Vitamine nicht dasselbe machen wie Vitamine in Lebensmitteln. Unter Umständen schaden sie sogar.

Das zweite Beispiel bezieht sich auf die Züchtung von Hybridpflanzen. Hybridpflanzen liefern oft besonders hohe Erträge und sind robuster gegenüber vielen Krankheiten, werden daher bevorzugt in der Landwirtschaft angebaut. Um die Pflanzen so hinzubekommen, gehen die Saatgutfirmen hin und bilden von einer Nahrungspflanze zwei Zuchtlinien. Diese sollten möglichst unterschiedlich ausgeprägt sein, z.B. die eine kleinwüchsig und krankheitsanfällig, die andere groß und mit nur geringem Ertrag. Beide Linien werden nun per Inzucht, also reiner Selbstbestäubung, über viele Generationenzyklen weiter gezogen. Inzucht ist natürlich eine absolute Engführung des Lebensstromes, was zur Folge hat, dass die Pflanzen zusehends verkümmern. Irgendwann aber werden beide Linien schließlich vereint, und - hokuspokus - sie explodieren regelrecht hinsichtlich Ertrag und Robustheit. So gewaltig wirkt sich dieser eine 'Erfrischungsimpuls' nach langer Entbehrungsfrist aus. Allerdings bleibt die Engführung nicht ohne Folgen: Die Pflanzen lassen sich danach nicht weiter vermehren ohne erhebliche Ertragseinbußen. Die Samen bringen nur wieder Micker-Pflanzen hervor. Das ärgert die Bauern ... und freut die Saatguthersteller. 

Die Rede von der Verbindung mit dem Lebensstrom ist nicht bloß schöne Metaphorik. Es ist DER Weg zu jeder wirklichen Heilung. 

Diese Vermittlung ans Leben können synthetische Wirkstoffe selbstredend nicht leisten. Ihre Stärke liegt darin, Krankheitsprozesse zu blockieren, zu hemmen, Schmerzen zu unterdrücken etc., aber aufbauen, reorganisieren, das Zusammenspiel fördern können sie eben nicht. Tendenziell schwächen sie unsere Vitalität.

Leider werden Heilpflanzen oft nach rein wissenschaftlichen Maßstäben allein wirkstoffoptimiert zubereitet. Das stärkt zwar den erzwingenden Wirkcharakter (z.B. die antiviale, antibakterielle etc. Wirkfacette), drängt dabei aber die aufbauenden, organisierenden Aspekte zurück (siehe dazu auch den Artikel über heilpflanzliche Wirkprinzipien).

Als der See da war, kamen die Schwäne

Als der See da war, kamen die Schwäne

Heilpflanzen sind nicht zum Wohle des Menschen als Heilpflanzen gewachsen, sondern haben unter bestimmten, oft herausfordernden Lebensbedingungen spezielle Qualitäten entwickelt. Diese können wir an uns heran lassen, um unsere eigene Ausgleichsfähigkeit zielgenau zu stützen, wenn wir mal gesundheitliche Schlagseite haben Oder einfach Unterstützung brauchen. 

Bei der Anwendung von Heilpflanzen geht es also nicht primär darum, Krankheiten nur weg zu machen oder zu lindern, sondern auch längerperspektivisch in eine neue Art von Ausgleichsfähigkeit hineinzuwachsen, dass wir irgendwann kaum mehr krank werden oder viel schneller wieder gesunden, falls es uns doch noch mal erwischen sollte. 

Kurzzeitig, in Akutfällen, sind synthetische Arzneien meist wirksamer, manchmal sogar unabdingbar. Und wenn Du bisher häufig synthetische Arzneien benutzt hast, werden Dir heilpflanzliche Präparate erst mal schwächer erscheinen. Aber Du willst ja auch im Alter noch fit und wach sein, und drum lohnt es sich unbedingt, sich voll und ganz den Heilpflanzen zuzuwenden - nicht nur punktuell im Einzelfall, sondern konzeptuell. Heißt, dass es langfristig eine gute Idee ist, ganz auf Heilpflanzen und Naturheilmittel umzusteigen, auch wenn es zunächst bedeutet, mal eine bestimmte Symptomatik etwas länger durchzustehen. Das ändert sich alsbald. Dann nimmt die Erkrankungsbereitschaft, meist auch die Dauer und die Schwere der Erkrankungen ab, sofern überhaupt noch Erkrankungen auftreten.  

Das Schöne an Heilpflanzen ist, dass sie dich auch im gesunden Zustand mit großem Mehrwert begleiten können - dann nämlich, wenn du mal nicht ganz im Lot bist - z.B. zu fahrig, erschöpft, zu oft müde, zu leicht frierend oder schwitzend, mit schwächelndem oder zu hohem Blutdruck usw. Das alles (Blutdruck mal ausgenommen) sind keine Krankheiten, die den Griff zu Tabletten rechtfertigen würden - eher zum Kaffee oder ähnlichem. Doch gerade diese Schwächemomente sind das ideale Anwendungsfeld für Heilpflanzen. Und wenn wir da ansetzen, kann es sein, dass wir überhaupt kaum mehr krank werden. Heilpflanzen sind Gesunderhaltungsmittel. Aber nicht nur. 

Es gibt etliche Fallbeispiele von Menschen, die schwere gesundheitliche Schicksalsschläge erlitten haben und mit der schulmedizinischen Standardbehandlung in eine Sackgasse geraten sind. Indem sie zu Naturheilmitteln wechselten, konnten sie sich teilweise nachhaltig heilen und eine bessere Lebensqualität zurückgewinnen, als sie zuvor hatten. Die Selbstregulation in Ordnung zu bringen, braucht etwas Zeit. Dafür wächst allmählich die Ausgleichsfähigkeit, somit auch die, Fitness, Wachheit, das Lebensinteresse etc. Heilpflanzen, konsequent angewendet, haben das Vermögen, das ganze Leben auf ein neues Gesundheits- und Wachheitslevel zu heben. 

Letztendlich geht es also darum, den Boden für die Gesundheit optimal zu bereiten; das Vitale stellt sich dann von selbst ein. Oder wie die Chinesen sagen: Als der See da war, kamen die Schwäne

Im Folgenden stelle ich noch mal übersichtlich zusammen, wie tiefgehend sich die Nutzung von Heilpflanzen unterscheidet von der Anwendung synthetischer Arzneien. 

Vergleichstabelle: Heilpflanzenanwendungen vs. synthetische Arzneimittel

(Be)Handeln mit Heilpflanzen

Behandeln mit synthetischen Wirkstoffen

Ziel: Gesunderhaltung im Vorfeld, Stärkung, Steigerung der Ausgleichsfähigkeit, Linderung der Symptome, Förderung der Selbstheilungskräfte.

Ziel: Symptom- oder Krankheitsbekämpfung, nachdem der Mensch erkrankt ist.

Ansatz: künstlerisch, intuitiv, ausgerichtet auf

nachhaltiges Heilen

Ansatz: ingenieurstechnisch, ausgerichtet auf Reparatur, schnellstmöglich

Art der Wirkung: Vermittlung stärkender Qualitäten, die es braucht, um die gesundheitliche Balance zurück zu erlangen.

Art der Wirkung: meist Hemmung bestimmter krankheitsspezifischer Prozesse, um dem Körper den Rücken frei zu halten zur Selbstheilung.

Wirkweise: freilassend, ermöglichend entsprechend der (Re)aktionsbereitschaften des Körpers.

Wirkweise: erzwingend, auch gegen die (Re)aktionsbereitschaften des Körpers.

Zeit der Wirkung: Jede Art von Aufbau und Organisation braucht i.d.R. mehr Zeit als Blockade oder Hemmung. Dafür ist Wirkung nachhaltiger.  

Auf lange Sicht deutlich verringerte Krankheitsanfälligkeit

Zeit der Wirkung: Die Symptomlinderung oder Bekämpfung von Bakterien bzw. Viren, erfolgt in der Regel ziemlich rasch. Auf lange Sicht bildet sich eine wachsende Krankheitsanfälligkeit  

Ideal für die Begleitung chronischer und nichtübertragbarer Erkrankungen, lindernd und immunstärkend im Fall infektiöser Erkrankungen

Ideal für die Behandlung von Akutfällen und Notfällen bzw. für schnelle Schmerzstillung oder Linderung bei infektiösen Erkrankungen

Wirkprinzipien: Wirkstoffe, Information, sinnlich reaktiv, seelisch

Wirkprinzipien: Wirkstoffe

Gesundheits-Verständnis: Entwicklungs-Verständnis. Der Patient soll mit der Behandlung in einen Zustand gelangen, der ausgleichsfähiger ist als jener Zustand, aus dem heraus er krank geworden ist.

Gesundheits-Verständnis: Funktions-Verständnis. Der Patient soll mit der Behandlung in den symptomfreien Zustand vor der Erkrankung zurückgeführt werden (... aus dem heraus er krank geworden ist). 

Behandlungs-Verständnis: Patient (pro)aktiv ins Heilungsgeschehen eingebunden. Der Heilungsweg iwird als Bewusstseinsweg verstanden. 

Behandlungs-Verständnis: Patient passiv. Das verordnete Mittel soll den Wirkerfolg von sich aus erzwingen - unabhängig von inneren Haltungen oder Bewusstseins-Prozessen.

Einfluss auf die Haltung: Fördert die Achtsamkeit und das Bewusstsein für den Umgang mit der eigenen Gesundheit und die Einbettung in den Lebensstrom. 

Einfluss auf die Haltung: Fördert die (mechanistische) Krankheits-Wegmach-Mentalität. 

Gesamteffekt, wenn die Nutzung von Heilpflanzen der Standard ist: Große Wachheit, Kern-Gesundheit, deutlich verringerte Wahrscheinlichkeit für Multimorbidität im Alter u.ä.

Gesamteffekt, wenn die Nutzung synthetischer Arzneien der Standard ist: Tendenzieller Abbau von Wachheit und Klarheit. Erhöhte Wahrscheinlichkeit für Multimorbidität im Alter.


Hopfen Baldrian Lavendel

Die Kunst, die passende Heilpflanze zu finden 

Pillen oder andere Arzneien werden gewöhnlich nach Indikation verordnet. D.h. es gibt eine (Computer)Liste, auf der der Arzt nachschauen kann, welches Medikament bei welcher Krankheit wirksam ist unter diesen und jenen Einschränkungen. Das funktioniert insofern ganz gut, weil es sich bei synthetischen Arzneien um zwingend wirkende Mittel handelt.

Da (ganzheitlich zubereitete) Heilpflanzenpräparate aber eher ermöglichend wirken und die Wesensart der Pflanze eine viel größere Rolle spielt, reicht die Auswahl nach Indikation alleine nicht aus. Manchmal wundert man sich, warum Pflanzen scheinbar nicht oder nicht so gut wirken. Sie sind dann trotz passender Indikation einfach unpassend ausgewählt. 

Ein Beispiel macht die Sache klar. 

Beispiel zur Auswahl der passenden Heilpflanze bei Schlafstörungen 

Im Indikationsverzeichnis dieser Seite werden Dir beim Stichwort "Schlafstörungen" mehrere infrage kommende Heilpflanzen angezeigt. Die Frage ist, welche am besten hilft. Helfen sie alle gleichermaßen? Gibt es eine stärkste oder wirksamste? Oder ist eine tutti frutti Mischung optimal?

Die Antwort lautet drei mal: Nein. Entscheidend ist, welche Qualität vermittelt und welche Qualität Du in Deiner Verfassung und Situation brauchst. Lies Dir also unbedingt die Heilpflanzenportraits durch, bevor Du eine auswählst. 

Angezeigt wird Dir u.a. der Hopfen. Er vermittelt Leichtigkeit und Sorglosigkeit; der Baldrian erdet Menschen, die zu fickerig sind; die Passionsblume geleitet zum eigenen 'inneren Ton', wenn eine prinzipielle Lebensunruhe Urgrund für die Schlafstörung ist; der Lavendel eröffnet einen neuen, reinen, unbelasteten (seelischen) Raum, wodurch es leicht fällt, Zurückliegendes (Schlaf-Raubendes) loszulassen. Wenn Dir also bohrende Gedanken vom Tage den Schlaf nehmen, dann bringt der Baldrian herzlich wenig, wohl aber der Lavendel. Bist Du hingegen ein Luftikus, dem die Gedanken unstet durch den Kopf flattern, dann ist Baldrian das Mittel der Wahl usw.

Mach Dich intuitiv-gesundheitskompetent

Zu Urgroßmutters Zeiten gehörte das Heilpflanzenwissen noch zum Volkswissen - heute leider nicht mehr. Wir sind - als Städter ohnehin - kaum mehr mit Heilpflanzen vertraut, übersehen sie meist (in der Mehrzahl sind es die Un-Kräuter). Alles Heilwissen wird damit in Expertenhand delegiert, und viele Fachwörter tun ihr übriges, dass wir unserer eigenen, intuitiven Gesundheitskompetenz nicht mehr ernstlich vertrauen. Dabei verfügen selbst Tiere über eine intuitive Gesundheitskompetenz. Im Krankheitsfall essen sie bevorzugt jene Kräuter, die ihnen gut tun.

Klar: Ernsthafte Erkrankungen gehören in Expertenhand. Aber Ärzte sind nur Experten des Befundes, nicht des Befindens. Das sind wir selbst. Sie behandeln die Krankheit, nicht den (kranken) Menschen. Es macht also viel Sinn, den Blick für die Lebensgesetze und die Ausdruckssprache des Lebendigen zu schulen und eine eigene so klare intuitive und sichere Gesundheitskompetenz zu erlangen. Und so schwierig ist das in Verbindung mit Heilpflanzen nicht. 

Was es nämlich braucht, ist vor allem der intuitive Bezug zu den Heilmitteln (Heilpflanzen). Meist werden Inhaltsstoffe aufgezählt. Aber die sagen dem Laien ja nichts. Es geht darum, ein Gespür zu entwickeln für die Qualität, die ich selber gerade für mich brauche und auf der anderen Seite eine Gespür das Wesen der Pflanze.

Ich schreibe dazu fortlaufend Artikel auf dieser Seite, die Dir genau dazu helfen sollen. Wenn Du willst, informiere ich Dich, sobald ein neuer Artikel erscheint. Ein kleiner Sonderservice von mir.   

Viel wertvolle Arbeit zur intuitiven Erkenntnis von Heilpflanzen hat vor allem die anthroposophische Schule geleistet (zu nennen sind hier vor allem Wilhelm Pelikan) und in jüngerer Zeit der Heilpflanzenforscher und Gründer der CERES-Heilmittel AG Roger Kalbermatten. Letzterer hat mit der Einführung von Wesensbeschreibungen ein neues Tor zur Arbeit mit Heilpflanzen eröffnet. Die Heilpflanzenportraits auf dieser Website sind an die Arbeiten beider angelehnt. 

Der gesunde Mensch spiegelt sich wider in der gesamten Pflanzenwelt, der kranke Mensch in den Heilpflanzen”

Wilhelm Pelikan (anthroposophischer Heilpflanzenforscher)

Buchempfehlungen 

Die besten Bücher zu Heilpflanzen und zur ganzheitlichen Pflanzenheilkunde

Ursel Bühring: Alles über Heilpflanzen

Eines der schönsten, modernsten, kompetentesten und best aufgemachten Bücher über Heilpflanzen, inzwischen in der 5. Auflage. Für Laien, als Nachschlagewerk, für Neugierige, für alle, die sich für Heilpflanzen interessieren oder die Welt der Heilpflanzen kennen lernen wollen.

Roger Kalbermatten: Wesen und Signatur der Heilpflanzen

Ein revolutionäres Buch, das erstmals sich nicht auf eine botanische Beschreibung von Heilpflanzen stützt, sondern ihr Wesen darlegt. Für viele geht bei der Lektüre ein Licht auf. Es ist ein Buch, um sich in Heilpflanzen zu verlieben. Auch Ursel Bührungs Buch ist von R. Kalbermatten mit inspiriert. 

Falk Fischer: Ganzheitliche Pflanzenheilkunde

Ein philosophisches Werk (mein eigenes), das sich im Spiegel einer ganzheitlichen Pflanzenheilkunde auf die Suche nach einem wirklichen Lebensverständnis begibt. Es spannt den Bogen von der Quantenphysik bis hin zur Alchemie und geht der Frage nach, wie sich Lebendiges organisiert und was es so anders macht, Lebendiges mit (zubereitet) Lebendigem zu heilen. 

Roger Kalbermatten: Pflanzliche Urtinkturen - Wesen und Anwendung

Roger Kalbermatten ist Begründer der Ceres Heilmittel AG und hat durch seine neuartige Pflanzenbetrachtung gleich auch ein darauf ausgerichtetes Herstellungsverfahren entwickelt. Dieses Buch ist ein praktisches Anwendungsbuch (abgestimmt auf die - hervorragenden - Ceres-Tinkturen). Prägnant, übersichtlich, für Laien ideal, die gerne auf Selbstbehandlung mit Heilpflanzen setzen. 


Falk Fischer
Über mich
Falk Fischer

Vieles habe ich in meinem Leben schon gemacht: Physik studiert, jahrelang Radiosendungen (für SWR2-Wissen) geschrieben, eine Ausbildung zum Begleiter in der Arbeit am Tonfeld absolviert (eine therapeutische Arbeit zur Entwicklungsförderung, die ich in eigener Praxis anbiete) und ich habe lange Zeit für die Heilpflanzenfirma CERES Artikel für Fachzeitschriften zur Pflanzenheilkunde geschrieben. Im Zuge dessen hatte ich viel über Naturheilkunde und naturheilkundliche Heilverfahren gelernt und mich stark mit dem Lebendigen und auch der Quantenphysik des Bewusstseins beschäftigt (Zu letzterem habe ich einen Onlinekurs in Vorbereitung. Wenn er Dich interessiert, kannst Du Dich vermerken lassen. Ich informiere Dich dann, wenn er fertig ist. Vorgemerkte erhalten einen kräftigen Rabatt). 

Das Thema Pflanzenheilkunde hat mich seither nicht mehr losgelassen. Für mich sind sie - so ähnlich war das auch für Goethe - einen wundervollen Zugang, das Leben selbst tiefer zu begreifen. In meinem Buch Ganzheitliche Pflanzenheilkunde habe ich bereits viel darüber geschrieben. Mit dieser Website will ich meine Begeisterung, meine Erkenntnisse und diesen besonderen Zugang zum Leben mit mehr Menschen teilen und zugänglich machen. 

Hier kannst Du in Heilpflanzenportraits hineinschnuppern

oder Du gehst direkt

Einhalt finden gegenüber Ausschweifung, Begrenzung gegen Überfülle

ableiten von Spannungen, zu Luftiges, Abhebendes erden

Durchsetzungskraft, Raum schaffen, Tatkraft

Ablösung von Anklammerung, durchs Dunkel zum Licht, Entwicklung zum eigenen Stand

Unschuld, Unversehrtheit, Unverletzlichkeit, Freundlichkeit

Aufbrechen, Zerteilen, Durchgang zur (Selbst)Bewusstheit, Ich-Stärke

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